Preise der Prinz-Albert-Gesellschaft

The Duke of Gloucester Essay Prize

Die Prinz-Albert-Gesellschaft hat den Satzungszweck, die Erforschung der deutsch-britischen Beziehungen zu befördern. Abgesehen davon, daß sie zu diesem Zweck jährlich eine wissenschaftliche Konferenz veranstaltet und zwei wissenschaftliche Publikationsreihen betreut, versucht sie, Schüler und Studenten für den deutsch-britischen Dialog zu interessieren. Dies geschieht in Coburg und seit 1999 auch in Gotha, denn beide Städte gehörten einst zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, aus dem Prinz Albert, der spätere Gemahl der englischen Königin Victoria, stammt.

Der Duke of Gloucester Essay Prize, benannt nach einem Mitglied der englischen Königsfamilie, wird jährlich an Oberstufenschüler oder Abiturienten für hervorragende Essays in englischer Sprache, die auf Großbritannien oder die deutsch-britischen Beziehungen Bezug nehmen, verliehen; es gibt einen Sieger auf der Ebene der Coburger Gymnasien und einen auf der Ebene der Gymnasien im Gebiet von Stadt und Landkreis Gotha.

Die Preisträger  werden zur Tagung eingeladen und erhalten eine Urkunde - ausgestellt vom Duke of Gloucester -, ein Buchgeschenk, eine fünfjährige beitragsfreie Mitgliedschaft in der Prinz-Albert-Gesellschaft sowie ein Geldgeschenk in Höhe von 250 €.

Der Hans von Herwarth-Preis

Zusätzlich zu dem seit Jahren von der Prinz-Albert-Gesellschaft vergebenen Duke of Gloucester Essay Prize für deutsche Schüler stiftet die Prinz-Albert-Gesellschaft ab 2001 einen Aufsatzpreis für britische Studenten, die über ein auf Deutschland Bezug nehmendes Thema schreiben. Die Prinz-Albert-Gesellschaft will damit dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis und die Kenntnisse junger Briten über Deutschland zu fördern.

Der Preis ist deshalb nach einem der Wegbereiter der Verbesserung des deutsch-britischen Verhältnisses nach dem Krieg, dem ersten deutschen Botschafter in London, Hans von Herwarth (* 1904, † 1999), benannt worden. Hans von Herwarth, der zuletzt in Küps/Oberfranken wohnte, hat sich als Botschafter und später langjähriger Vorsitzender der deutsch-englischen Gesellschaft vielfache Verdienste um die Entwicklung des deutsch-englischen Verhältnisses erworben. Er war auch selbst viele Jahre Mitglied der Prinz-Albert-Gesellschaft und gab entscheidende Anstösse zur Instandsetzung des Schlosses Rosenau.

Die Preisträger erhalten eine Urkunde, überreicht vom Deutschen Botschafter in London, ein Buchgeschenk, eine fünfjährige beitragsfreie Mitgliedschaft in der Prinz-Albert-Gesellschaft sowie ein Geldgeschenk in Höhe von 160 £.

Einsendeschluss ist jeweils der 31. Juli.

Weitere Informationen erhalten Interessierte vom geschäftsführenden Vorsitzenden der Prinz-Albert-Gesellschaft, Michael Eckstein.

 

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